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Radfahren in Holland

Die niederländische Landschaft bietet viele Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Radtouren. Entspannt lässt sich dabei etwa die Geschichte rund ums IJsselmeer entdecken.

So lassen sich Hünengräber und Landgüter im Norden oder Flusstäler im Süden erkunden. Und warum sollte man nicht auch mal die Küste aus der Sattelperspektive erleben?

Nicht nur zum Stadtbild von Amsterdam gehören die bekannten Hollandräder sondern auch zur typischen Dünenlandschaft. Und das aus gutem Grund: Das Königreich ist ein Paradies für Fietser, wie hier die Fahrradfahrer genannt werden. Egal ob zur Arbeit, an den Strand, ins Kino, zum Theater oder welches Ziel auch immer: das Fahrrad ist in Holland die optimale Fortbewegungsart.

Anscheinend sind auch Politiker und vor allem die Verkehrsplaner Fahrradfahrer. Entlang der Strassen verlaufen gut ausgebaute, vom Autoverkehr getrennte Fahrradwege. Darüber hinaus gibt es fast immer zusätzliche alternative Route abseits des Autoverkehrs, die durch Wälder, entlang von Flüssen, durch Wiesen und Heidelandschaften führen. Auch die Streckenbeschilderung ist in den Niederlanden für Fahrräder vorbildlich. So werden direkte Verbindungen durch rote Schrift und alternative, meist ruhigere Verbindungen durch grüne Schrift gekennzeichnet – Entfernungsangaben inklusive!

Im Mai befällt das ganze Land das Fahrradfieber, denn dann wird der Fietsmaand ausgerufen, sozusagen der Nachfolger des „Nationalen Fahrradtages“. Die Niederländer feiern ihr liebstes Fortbewegungsmittel mit einer Vielzahl von Aktionen, Touren und Events.

Neben den „Alltagsfahrern“ kommen vor allem Urlauber auf ihre Kosten. Immer wieder werden neue Routen zusammengestellt. Die Kombination von vorbildlichem Service und der meist flachen und somit leicht befahrbaren Landschaft macht Holland zum idealen Ziel für einen Fahrradurlaub mit der ganzen Familie.

Wer sich für einen Fahrradurlaub in Holland entschlossen hat, hat die Qual der Wahl: Unzählige Routen vom hügligen Limburg im Süden über die Heidelandschaft im Nationalpark Hooge Veluwe bis nach Groningen im hohen Norden überdecken das Land. Es gibt Fernrouten und Tagesroute, Städtetouren und Themenrouten wie beispielsweise.....

Kinderradtour durch die Ritterzeit

Malerische Schlösser und trutzige Burgen: In der niederländischen Grenzregion in der Nähe von Arnheim gibt es viele davon. Hier lebten heldenhafte Ritter und hinterhältige Raubritter. Das kleine Dorf Vorden, in dem acht Schlösser aus dieser Zeit zu bewundern sind, lädt Eltern mit Kindern zu einer spannenden Fahrradtour durch die Ritterzeit ein. Kinder haben Spaß an der Vorstellung, statt auf einem Fahrrad, auf einem Ross zu sitzen. Auf der 20 Kilometer langen Route „Auf den Spuren von Berend“ erzählt der tapfere Berend van Hackfort, wie Kinder in der Ritterzeit lebten, womit sie spielten. Eigene Fahrräder sind für diese Route nicht unbedingt erforderlich. Leihräder können vor Ort gemietet werden.

Die Höllenhundroute

Die Strecke hält, was der Name verspricht: Spannung pur! Ausgangspunkt ist der kleine Ort De Lutte in der Nähe von Enschede. Los geht’s auf eine abenteuerliche Reise durch das „Sagenland“ und bald schon gilt es den ersten der insgesamt acht Aufträge zu erfüllen. Da spielen zum Beispiel Kartoffeln eine wichtige Rolle oder ein Zug nach Berlin. Am Ende ist das Geheimnis des Höllenhunds gelüftet – aber so viel wird hier nicht verraten. Die 15 Kilometer lange „Höllenhundroute“ ist ideal für einen Familienausflug mit kleineren Kindern. Der Ort De Lutte ist von Deutschland leicht erreichbar, die Route ist optimal beschildert und sehr leicht befahrbar.
Weitere Informationen unter: www.niederlande.de/grenzregion

Die Festungsroute

Ideal für einen Wochenendausflug oder in Kombination mit einem Ferienaufenthalt in Holland ist die „Festungsroute“. Die Strecke führt durch das Herz der Niederlande, vorbei an uralten Festungen und Ruinen, Mühlen und Kanälen und durch alte Städtchen mit malerischen Grachten und Gassen. Langweilig wird es jedenfalls nicht, denn auf der Route gibt es einiges zu entdecken: Eine der ersten Meeresschleusen aus dem 13. Jahrhundert zum Beispiel. Oder der historische Ort Volendam, wo an Sonn- und Feiertagen noch Trachten getragen werden. Und ein Dampfschöpfwerk mit dem größten Dampfzylinder der Welt! 135 Kilometer Holland pur! Oder, geographisch gesehen: ein Mal rund um Amsterdam. Die Strecke ist besonders geeignet für Familien mit Kindern, die schon ein wenig Fahrraderfahrung haben.

Elf-Städte-Tour

Wer so richtig durchstarten möchte, ist bei der etwa 230 Kilometern langen Elf-Städte-Tour gerade richtig. Bei der originalen 'Elfstedentocht' wird im Winter die Distanz über die zugefrorenen Kanäle und Grachten zurückgelegt. Zu Lande radelt man die gleiche Strecke quer durch die Provinz Friesland.

Zeeland – Fietsen von Punkt zu Punkt

Hier muss man an der Weggabelung nicht mehr nach seiner Radkarte suchen: In Hollands südlichster Provinz können sich Radtouristen über ein neues Routensystem freuen. Überall dort, wo sich zwei der 1.300 Kilometer langen Fahrradwege kreuzen, entsteht ein so genannter Fietsknooppunt, ein Fahrradknotenpunkt. Diese sind durchnummeriert. Zu Beginn einer Tour muss man sich künftig nur noch eine Reihenfolge von Zahlen aufschreiben und los geht’s. Ist die erste Zahl, also der erste Knotenpunkt erreicht, folgt man einfach dem Schild mit der nächsten Zahl. Möchte man zwischenzeitlich die Tour ändern, so sucht man sich einfach auf einem der an allen Fietsknooppunten aufgestellten Karten ein neues Ziel, sprich eine neue Nummer aus. Insgesamt verfügt die Provinz Zeeland über 450 Fietsknooppunten. Wer vorab seine Strecke nach Zahlen zusammenstellen möchte, für den halten die Fremdenverkehrsämter fünf Karten für die unterschiedlichen Regionen der Provinz bereit.

Fahrradmitnahme in der Bahn

Auf fast allen Bahnverbindungen können Fahrräder mitgenommen werden. Die Tageskarte kostet pro Tag und Fahrrad 6 Euro. Fahrradanhänger können ebenfalls problemlos mitgenommen werden.

Parkhäuser für Fahrräder

Sie möchten in Ruhe eine Stadt besichtigen, eine Grachtenfahrt machen, ins Museum oder Theater gehen? Kein Problem, denn in vielen Städten gibt es bewachte Parkhäuser für Fahrräder. Meist kann man hier, wie an vielen Stellen und Plätzen, auch Fahrräder mieten.

Pannenkoffer

Reifen platt? In den Niederlanden kein Problem! Der ANWB, das Pendant zum deutschen ADAC, stellt an Gaststätten, Campingplätzen oder bei Fahrradunterständen sogenannte Pannenkoffer gratis zur Verfügung. Neben Flickzeug enthalten die Koffer auch Luftpumpe und Verbandskasten.

Räder mieten

Für eine Radtour durch die Niederlande müssen Sie nicht unbedingt den eigenen Drahtesel mitnehmen. Fahrräder können Sie auch in den vielen Radläden, bei speziellen Verleihen und an zahlreichen Bahnhöfen mieten. Dort gibt es für jeden Radler das richtige Rad: mit oder ohne Gangschaltung, Mountainbikes, Tandems, ...

Die Preise für ein Mietfahrrad liegen bei etwa 6,50 Euro pro Tag und 25 Euro pro Woche. Häufig müssen eine Kaution und ein Ausweis hinterlegt werden. Empfohlen wird, vorher telefonisch zu reservieren - so ist man vor Ort garantiert startklar.

(Niederländisches Büro für Tourismus & Convention)

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